Kfz-Abmeldung

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Beitrag des Users klofisch

Seit dem Zulassungsrecht vom 1.3.2007 wird neuerdings nicht mehr zwischen vorübergehender oder endgültiger Stilllegung des Kraftfahrzeuges unterschieden.

Das Auto wird für höchstens 7 Jahre abgemeldet.

Sollte der Besitzer schon jetzt wissen, dass das Auto mehr als 7 Jahre nicht genutzt wird kann dies endgültig durch einen Verwertungsnachweis einer Annahmestelle für Altautos abmelden.

Benötigte Unterlagen für die Kfz-Abmeldung

Für die KFZ Abmeldung werden in jedem Fall Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I), Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) sowie die Kennzeichenschilder benötigt.

Bei endgültiger Abmeldung des Autos ebenso der Verwertungsnachweis der Annahmestelle für Altautos.

Je nach Art der Abmeldung und Zulassungsbezirk liegen die anfallenden Kosten zwischen 5 und 25 Euro.

Die Abmeldung kann sowohl vom Fahrzeughalter oder aber auch einem Vertreter ohne Vertretungsvollmacht durchgeführt werden.

Was passiert mit der Kfz-Steuer?

Sobald das Fahrzeug als abgemeldet gilt wird das zuständige Finanzamt hierüber informiert. Ihnen wird danach keine KFZ Steuer mehr in Rechnung gestellt.

Zu viel gezahlte Steuer kann gegebenenfalls per Verrechnungsscheck oder Überweisung beglichen werden.

Was passiert mit der Kfz-Versicherung?

Die KFZ Zulassungsstelle informiert neben dem Finanzamt auch gleich Ihre KFZ Versicherung.

Sobald Ihr Fahrzeug länger als 2 Wochen abgemeldet ist, geht die Versicherung in einen Ruhemodus über. Dieser kann für maximal 18 Monate bestehen bleiben.

Sollte das Fahrzeug in der Zeit wieder angemeldet werden ist ein Versicherungswechsel nicht möglich. Erst nach Ablauf der 18 Monate wird Ihr Vertrag automatisch aufgehoben.

Fahrzeugverkauf

Bei einem Fahrzeugverkauf muss der KFZ Zulassungsstelle sowie der Versicherung umgehend eine Kopie des Kaufvertrags ausgehändigt werden.

Hier kann die Versicherung ebenfalls neu gewählt werden.